Kevin Anderson ließ keine Breakchance zu – Endstation für AHM in Wien

Andreas Haider-Maurer ist in der ersten Runde der mit 2,324 Millionen Euro dotierten Erste Bank Open 500 in der Wiener Stadthalle gescheitert. Der 28-jährige Niederösterreicher, der durch eine Fersenentzündung gehandicapt war, musste sich dem südafrikanischen Weltranglisten-Elften Kevin Anderson in 73 Minuten mit 4:6, 5:7 geschlagen geben. Der 2,03 Meter große Anderson spielte seine Aufschlagqualitäten voll aus, servierte nicht weniger als 19 Asse und ließ keine einzige Breakchance des Österreichers zu.

Zwar „donnerte“ auch AHM seinem Gegenüber zehn Asse ins Feld, doch in den entscheidenden Phasen beider Sätze konnte der Österreicher Aufschlagverluste zum 4:5 bzw. 5:6 nicht verhindern. „Ich bin mit dem Ziel in die Partie gegangen, meine Aufschlaggames zu halten. Ich hätte mir gerne die Tiebreaks angeschaut, denn dort kann immer alles passieren, aber das habe ich leider nicht geschafft. Seine Leistung war sehr stark, das muss man einfach anerkennen“, resümierte Haider-Maurer, der die am Vortag aufgetretenen Probleme mit seiner Ferse nicht als Ausrede für die Niederlage gelten lassen wollte: „Dienstagabend habe ich noch geglaubt, dass ich gar nicht spielen kann. Aber ich wurde gut behandelt, deshalb  ist es mir im Match auch besser gegangen. Ich habe bis Mitte des zweiten Satzes gar nichts gespürt – auch deshalb, weil ich Schmerzmittel genommen habe“, erzählte der Weltranglisten-62., der aufgrund der Fersenprobleme die Saison nun wohl vorzeitig beenden wird.