Jetzt gilt die volle Konzentration dem Davis Cup gegen die Niederlande

Die Entzündung im linken Knie, die Andreas Haider-Maurer in der ersten Runde von Wimbledon gegen den Litauer Ricardas Berankis zur Aufgabe gezwungen hat, bereitet dem Niederösterreicher keine Probleme mehr. „Die Beinarbeit ist auf Rasen anders, da musst du viel tiefer in die Knie gehen und das hat bei mir die Schmerzen verursacht“, erklärt „AHM“, der zuletzt unter anderem mit einer Stoßwellentherapie behandelt wurde, die den Zustand des gereizten Knies deutlich verbesserte.

„Die Belastung auf Sand ist ganz einfach eine andere im Vergleich zum Rasen. Einem ersten Fitnesstest auf Sand habe ich mich am vergangenen Sonntag in der deutschen Bundesliga unterzogen“, berichtet Haider-Maurer, der sein Einzel gegen den Esten Jürgen Zopp mit 7:5, 6:7 und 10:8 im Match-Tiebreak für sich entschied. Im Doppel steuerte der Österreicher an der Seite des Ungarn Marton Fucsovics einen weiteren Punkt zum 5:1-Erfolg seines Gladbacher HTC gegen den TC Blau-Weiss Neuss bei.

Ab sofort gilt die volle Konzentration von Haider-Maurer dem Davis Cup gegen die Niederlande vom 17. bis 19. Juli in Kitzbühel. „Es ist cool, dass wir nach der Zusage von Dominic Thiem mit dem stärksten Team antreten können. Von der Papierform her ist Österreich Favorit, aber ich erwarte einen sehr engen Länderkampf. Immerhin hat Robin Haase bereits zweimal das ATP-Turnier hier gewonnen und auch Thiemo de Bakker hat zuletzt mit starken Leistungen aufgezeigt. Ich hoffe, dass viele Fans nach Kitzbühel kommen und für eine tolle Heimatmosphäre sorgen werden“, setzt „AHM“ auf die Unterstützung des heimischen Tennis-Publikums im so wichtigen Aufeinandertreffen gegen Haase & Co.

Mit einem Erfolg über die Niederlande würde die Mannschaft von Davis-Cup-Kapitän Stefan Koubek das Weltgruppen-Play-off erreichen, in dem es dann vom 18. bis 20. September für Österreich um die Rückkehr in den Kreis der 16 besten Tennis-Nationen der Welt ginge.