Djokovic und ATP 47 – Das fühlt sich gut an

Nach den beiden Masters Series Auftritten in Indian Wells und Miami startete AHM die europäische Sandplatzsaison beim ATP 250 Tour Event in Casablanca. Wie schon im letzten Match davor gegen Borna Coric ging auch das erste Sandplatzmatch in den entscheidenden Tie-Break. Gegner Jan-Lennard Struff (ATP 71) schaffte nach starkem Beginn von AHM die Wende und forderte dem Waldviertler sein ganzes Können ab. AHM setzte sich letztlich nach Abwehr eines Matchballs und mit eisernen Nerven im Tie-Break des 3. Satzes mit 7/5 durch. Im Achtelfinale traf er dann auf den Casablanca-Spezialist Pablo Andujar (ATP 64). AHM zeigte eines seiner besten Matches auf Sand und besiegte den Spanier mit 7/5 6/3. Im Viertelfinale kam dann gegen den Bosnier Damir Dzumhur (ATP 83) mit 3/6 3/6 das aus.

Trotzdem ging es für AHM mit viel Selbstvertrauen im Gepäck ins Fürstentum Monte Carlo, wo er beim Rolex Masters Series Event erstmals in seiner Karriere direkt im Hauptbewerb vertreten war.. Schon zum Auftakt erhielt AHM mit der Nummer 13 des Turniers, dem Letten Ernests Gulbis (ATP 17) einen schweren Brocken zugelost. AHM bestimmte von Beginn weg das Geschehen am Center Court und fertigte Gulbis in nur 56 Minuten mit einer beeindruckenden Leistung und dem Resultat von 6/1 6/0 ab. Bereits einen Tag später musste AHM gegen Australiens Nummer 1 Bernard Tomic (ATP 26) auf den Platz und dieses Match entwickelte sich zum absoluten Krimi. Tomic spielt heuer ebenfalls seine beste Saison und das bekam AHM auch im gesamten Match zu spüren. Der erste Satz ging mit 7/6 an Tomic aber AHM holte sich den zweiten Durchgang nach Abwehr von 10(!) Breakbällen ebenfalls mit 7/6. Im dritten Durchgang schaffte es AHM immer mehr den Australier unter Druck zu setzen und nach 2 Stunden 45 Minuten durfte AHM zum 6/7 7/6 6/4 Sieg jubeln.

Damit stand AHM erstmals und als einziger ungesetzter Spieler im Achtelfinale von Monte Carlo und dort kam es dann zur ersten Begegnung mit dem Weltranglistenersten und derzeit stärksten Spieler auf der ATP Tour, dem Serben Novak Djokovic (ATP 1). Für AHM war dieses Match natürlich eine tolle, neue und unbezahlbare Erfahrung. Vor vollem Center Court hielt Andreas im ersten Satz über weite Strecken sehr gut mit und erspielte sich einige tolle Punkte. Letztlich setzte sich Djokovic alles in allem klar mit 6/4 6/0 durch, für AHM blieb aber die Erkenntnis, im Konzert der Großen bereits mitspielen und auch gewinnen zu können. Belohnung für diese beiden tollen Wochen war der Vorstoß auf Platz 47 im Emirates ATP Entry Ranking.